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Mit der Heilkraft des Lehms | Pastor Felke und der Lehm | Felke, Lehrmeister von Magdalene Madaus | Entsagung und Heilerfolg | Felke der umstrittene | Der Samariter | Auszug aus der Indikationsliste einer Felke-Kur | |
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Seit der Antike sind Lehm und Erde als Heilmittel bekannt und geschätzt. Bereits zu Zeiten von Homer und Hippokrates benutzte man verschiedenste Erden zur Behandlung von Verletzungen und Krankheiten. Der Homöopath und Irisdiagnostiker Emanuel Felke verhalf diesem Therapieverfahren zu Beginn unseres Jahrhunderts zu großer Popularität. Am 7. Februar 1856 erblickte Erdmann Emanuel Felke in Kläden bei Stendal das Licht der Welt. Auf Wunsch seiner Mutter studierte er in Berlin Theologie. Seine Liebe aber galt seit seiner Jugend der Natur- und Pflanzenheilkunde. Regelmäßig besuchte er medizinische und naturwissenschaftliche Vorlesungen und studierte vor allen Dingen die Schriften Hahnemanns und der bedeutendsten Ärzte seiner Zeit. Schon Felkes Vater war ein eifriger Anhänger der Homöopathie gewesen. |
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Felke hoffte, den armen und hart arbeitenden Menschen seiner Gemeinde durch Gottes Wort ihr schweres irdisches Los erleichtern zu können. Doch schon bald stellte er fest, daß er als Pfarrer nur einen Teil der Leiden lindern konnte. Nicht nur die Seelen, auch die Körper bedurften der Hilfe. Der Heiler |
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| Lehm ist ein Gemisch aus Sand und Tonbestandteilen, das durch Sedimentation vor ca. 11 bis 30 Mio. Jahren im Tertiär und Quartär durch Verwitterungsvorgänge entstanden ist. Hauptbestandteile des Tons sind Silikate wie Kaolinit und Montmorillonit (Tonminerale). Als weitere Silikate finden sich Glimmer, Augit, Hornblende und Olivin. |