Magdalena Madaus | Übersicht |

Die Mutter der Oligoplexe

| Wie alles begann | Das Leben der Magdalene Madaus | Pfarrersfrau und Wohltäterin | Komplexhomöopathie: bei Homöopathen nicht unumstritten | Oligoplexe geben dem Körper, was er braucht |

 

1919 gründeten Friedemund, Dr. Gerhard und Hans Madaus das pharmazeutische Unternehmen "Dr. Madaus & Co." mit dem Zweck, homöopathische Kombinationen, Einzelhomöopathika und pflanzliche Spezialitäten herzustellen.
Schon bald danach ließen sie das Warenzeichen "Oligoplexe Madaus" (gr. oligos = wenig, gering) eintragen und schützen. Madaus dokumentierte damit, daß es sich um Mischungen jeweils weniger Homöopathika in geringen, toxisch unbedenklichen Mengen handelte.

Den Unternehmensgründern wurde ihre Liebe zur Homöopathie praktisch in die Wiege gelegt. Durch ihre Mutter, Magdalene Madaus, lernten sie die Homöopathie und die Behandlung mit Komplexmitteln kennen und schätzen. Sie legte den Grundstein für das Unternehmen Dr. Madaus & Co.

 


Magdalene Madaus

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Wer war Magdalene Madaus?

Magdalene Johanne Marie Heyer wurde am 12. Januar 1857 in Magdeburg geboren; mitten in der kalten Jahreszeit, wie sie immer betonte. Sie war ein kleines und schwächliches Kind. Ihre Mutter trug sie noch im sogenannten Kindsmantel, als sie schon Verse sagen konnte. Sie wuchs in einem Kreis auf, wo Gottes Wort verkündet wurde und die Gemeinschaft ein festes Band bildete. Ihre Eltern hatten aber mehr irdische Sorgen. Schon früh mußte Magdalene im väterlichen Juweliergeschäft mitarbeiten.

 

Pastor Heinrich Pieter Madaus
Mit 28 Jahren heiratete sie den altlutherischen Pastor Heinrich Pieter Madaus. Sie zog von zu Hause fort in eine ihr gänzlich fremde neue Welt - nach Fürth im Saarland.

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Gute Vorsätze
Magdalene Madaus nahm sich vor, eine exemplarisch gute Pfarrersfrau zu sein. Doch je mehr sie sich um die Gemeindemitglieder kümmerte, um so mehr pflasterten Demütigungen ihren Weg. Nach 1 1/2 Jahren gaben sie auf und zogen nach Nestau bei Uelzen. Eva, das erste Kind, bekam nacheinander 3 Geschwister dazu, Susi, Hanna und Gerhard. Nestau war eine glückliche Zeit, bis ein Streit zwischen 2 Synoden über unterschiedliche Bibelauslegungen die Harmonie zerschlug.

Über Langenberg im Rheinland, wo die Kinder Agnes und Friedemund geboren wurden, gelangte die Familie schließlich nach Radevormwald. Dort kam Hans zur Welt. Es begann eine ebenso entbehrungsreiche und von Mißgunst geprägte Periode wie in Fürth. Magdalene Madaus wurde immer öfter krank. Eine Kur schien der letzte Ausweg zu sein. Schließlich gab sie dem Drängen der Gemeinde nach und fuhr zu Pastor Felke, dem "Lehmpastor", nach Repelen am Niederrhein.

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Die Gegner im eigenen Lager
Komplexmittel hatten es am Anfang schwer, sich durchzusetzen. Dabei waren nicht die Schulmediziner die Gegner, sondern die Verfechter der klassischen Homöopathie - die "echten Schüler Hahnemanns", wie sie sich selbst nannten.

Hahnemann postulierte zunächst, daß jede Erkrankung auf eine individuelle Ursache zurückgehe und es dafür immer das einzig passende Simile gäbe. Er mußte allerdings eingestehen, daß auf Anhieb das richtige Simile zu treffen nicht leicht ist. Deshalb forderte Hahnemann, so lange zu prüfen und zu versuchen, bis es endlich gefunden ist. Das kann schon beim ersten Mal gelingen, es kann aber auch erst beim zehnten oder zwanzigsten Mal glücken.

 

Oligoplexe geben dem Körper, was er braucht
Heute bilden Oligoplexe eine wichtige Hilfe für den Therapeuten. In ihnen werden Similes kombiniert, die sich in ihrer Wirkung unterstützen. Der Körper holt sich dann die Stoffe heraus, die er für die Aktivierung der spezifischen Regulations- und Selbstheilungskräfte benötigt. Oligoplexe ersparen lange Suchzeiten nach dem richtigen Simile.

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