|
||||
Gladiatorenarzt und Wegweiser der modernen Medizin | Galen, führender Wissenschaftler seiner Zeit | universeller Mediziner | revolutionärer Pharmazeut | Galen, der Arzt der Gladiatoren | Vom Wirkstoff zum Medikament, Galen als Namensgeber der modernen Galenik | | von der Theorie der Körpersäfte | Genie und Modearzt | |
||||
|
Galenus, auch Galen genannt, war ohne Frage der führende Wissenschaftler seiner Zeit. Er schrieb über 500 Bücher und Abhandlungen und gilt als der letzte große schöpferische Arzt der Antike, der zweite Stammhalter der antiken Medizin noch Hippokrates. Er befaßte sich mit allen medizinischen Aspekten. Seine Bücher über Medizin und Anatomie beeinflußten das medizinische Denken bis ins Mittelalter und darüber hinaus. Claudius Galenus (griechisch Galenos) wurde im Jahr 129 n. Chr. in Pergamon, Kleinasien, als Sohn eines hochgebildeten Vaters, der Astronom, Mathematiker und Architekt war, geboren. Er starb im Jahr 201 in Rom. Nachdem Galenus ursprünglich Mathematik und Philosophie studiert hatte, wandte er sich im Alter von 17 Jahren der Medizin zu. Nach dem Tod seines Vaters vervollständigte er seine Studien in Smyrna, Korinth und schließlich in Alexandria, wo er sich als Arzt niederließ. Alexandria war damals das führende medizinische Zentrum. |
|
|
||
|
Die Ästhetik der Barthaare "Die Barthaare, die auf dem Kinn wachsen, schützen nicht nur Wangen und Kinn, sondern haben auch ästhetische Funktion. Das Erscheinungsbild des Mannes ist würdevoller, besonders in fortgeschrittenem Alter, wenn sein Gesicht von fraglichen Barthaaren hübsch eingerahmt wird. ( ... ) Und bei der Frau, deren Körper weich ist, die immer etwas Kindliches beibehält, die keine Barthaare hat, sollte auch der Haarbesatz des Gesichts nicht unästhetisch sein, und dieses Lebewesen ist übrigens auch nicht so respektabel wie der Mann, so daß es auch nicht eines so würdevollen Erscheinungsbildes bedarf. Galenus (Quelle: Die Geschichte des medizinischen Denkens, Hrsg. Mirko D. Gmerk, CH. Beck, 1996) |
|
|